Chronik

 

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Saal an der Donau

Im Jahre 1873 trat eine bezirksamtliche Verordnung für die Gemeinde Saal in Kraft, welche die Gründung von Pflichtfeuerwehren in allen Gemeinden des Bezirkes Kelheim befahl. Den Gemeinden blieb nur die Wahl zwischen einer Pflicht- oder Freiwilligen Feuerwehr. Die Mehrzahl der Einwohner von Saal entschied sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr.

Am 13.Juli 1873 fand in der Wohnung des Bürgermeisters  Pradl die Wahl der Fungierten statt.

Zum Vorstand des Vereins wurde Bürgermeister Pradl gewählt, zum Hauptmann der Gasthausbesitzer Schuller, zum Kassier der Bauer Alkofer, zum Schriftführer der Schulgehilfe Scheurer, Führer der Steiger Michael Fischer. Josef Pollinger wurde zum Führer der Kettenrotte  und Schreinermeister Josef Stark zum Spritzenmeister ernannt.

Am 23. August 1873 wurde unter Vorsitz des Vorstandes der Feuerwehr die erste Ausschußsitzung abgehalten. Dabei ging es etwas stürmisch zu. Als Adjudant wurde Georg Schweiger und als Spritzenführer Max Michl gewählt.

Von der Stadt Kelheim wurde für 400 Gulden eine gebrauchte Spritze gekauft und am 24. August  nach Saal überführt. Noch am gleichen Tag wurde eine erste grosse Übung abgehalten und man beschloß, sich künftig alle 14 Tage zu einer Übung zu treffen. Außerdem beschloss der Ausschuß eine Fahrordnung, so dass alle 3 Monate ein anderer Bauer mit seinen Pferden  als Spanndienst für die Feuerwehrspritze und den Personenwagen eingeteilt wurde. Am 11.September stellte der Ausschuß einen Antrag an die Gemeinde, das Requisitenhaus für die Feuerwehrausrüstung in ordentlichen Zustand zu versetzen, sowie Gurte und Haken für das Steigerkorps zu beschaffen.

Die Freiwillige Feuerwehr Saal an der Donau war gegründet!

 


 

Erster Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Saal an der Donau beim Brand in Seilbach

Am Kirchweihsonntag, den 19.Oktober 1873 brachte ein Mädchen dem Hauptmann Schuller die Nachricht, dass in Seilbach das Peitnerische Anwesen in vollen Flammen stehe. Auf das gegebene Feuersignal eilten sofort 55 Mann der Freiwilligen Feuerwehr herbei, welche auf zwei Wagen zur einer Stunde entfernten Brandstätte eilten. Dort angekommen, übernahm der Führer der Spritzenrotte,  Xaver Michl sofort die Leitung der gesamten Löschmannschaft. Die Freiwillige Feuerwehr von Großmuß war bereits auf dem Brandplatz, konnte aber mit seiner Handspritze nichts ausrichten und verließ deshalb bald nach Ankunft der hiesigen Mannschaft den Ort. Da dass ganze Anwesen bereits niedergebrannt war, konnte sich die Tätigkeit der Feuerwehr nur auf die Beschränkung des Brandes erstrecken. Unsere Löschmaschine bewährte ihren guten Ruf auf eine glänzende Weise. Nach ungefähr dreistündiger, anstrengender Arbeit konnte die Gefahr für die umstehende Gebäude als beseitigt erachtet werden, trat die Mannschaft den Rückweg an. Im allgemeinen war der Eifer der Mannschaft sehr gross, nur fehlte es noch an der gehörigen Leitung. Der militärische Gehorsam hatte das neugebildete Corps eben noch nicht durchdrungen.

 


 

Das Gründungsfest der Feuerwehr am 21.Oktober 1873

Am 21.Oktober 1873 feierte die Freiwillge Feuerwehr ihr Gründungsfest nach dem vom Schriftführer entworfenem Programm. Morgens um 6:30 Uhr ritten Dragoner durch das Dorf und Böllerschüße weckten die Gemeinde zum Festakt. Um 9:30 Uhr versammelte sich das ganze Corps vor dem Haus des Hauptmanns, worauf der Ausschuß mit Musik die Vereinsfahne beim Schreinermeister Stark abholte. Hierauf hielt der Schriftführer eine kurze Ansprache an das  Gesamtcorps. Anschließend bewegte sich der Festzug durch das ganze Dorf zur Kirche. In der Kirche hielt Pfarrer Schönberger ein feierliches Lobamt und als Ehrenmitglied der Feuerwehr eine feierliche Ansprache. Anschließend marschierte das Corps noch bis zur Linde und zum Sammelplatz zurück, wo auseinandergegangen wurde. Nachmittags war Festübung, abends Ball.

 


 

Die weitere Entwicklung der Feuerwehr Saal

Am 13.Januar 1874 wurde der bisherige Spritzenführer Xaver Michl zum Adjudanten gewählt. Die  Position des Spritzenführers übernahm Josef Listl von Untersaal. Am Sonntag darauf wurde an einer Exerzierübung in Lengfeld teilgenommen. Am 13.Februar 1874 wurden die ersten Karabinerhaken und Feuerwehrbeile für die Feuerwehr bestellt. Ferner wird ein erstes Muster eines Feuerwehrhelmes aus Blech, gefertigt vom Spenglermeister Süß aus Regensburg, vorgestellt. Am 14. März beschließt der Feuerwehrausschuß jedoch die Beschaffung von 7 Lederhelmen für die Steigerrotte. Am 22. März wird ein Verwaltungsrat gewählt, der den bisherigen Ausschuß ablöst. In der personellen Besetzung ergeben sich keine Veränderungen. Weitere Helme werden für die Feuerwehr angeboten, darunter auch alte ausgebesserte der ehemaligen bayerischen Landwehr. Die Saaler Feuerwehrmänner wollten jedoch neue Helme, die sie sich jedoch selbst vorfinanzieren mußten, zu   4 Gulden 36 Kreuzer, da der Kassier über nicht genügend Geld verfügt. Am 12. August wurde der Kauf eines Feuerwehrsignalhorns beschlossen und im selben Monat zu einer Übung nach Teugn gefahren. Im Oktober war die Feuerwehrspritze defekt und die Gemeinde wird um Reperatur ersucht.

Im Mai 1875 wurde eine erste Vereinssatzung für Versammlungen und Übungen erlassen. In fünf Punkten wurde das Verhalten z.B. bei Übungen genau festgelegt: " Insubordination oder sonstige geschäftswidrige Einreden nach aufgestellter Mannschaft sind für im ersten Falle streng zu rügen, bei Wiederholung mit Entlassung aus dem Vereine zu bestrafen." Ferner wurde beschlossen, die Mitglieder per Einladung durch den Vereinsdiener zur Übung zu verständigen und nicht mehr mit dem Feuerwehrsignalhorn.

Nach Versetzung des Schriftführer Scheurer übernahm diese Stelle der Lehrer Lenz. Auch Hauptmann Schuller legte sein Amt nieder, so daß am 11.März 1876 eine Neuwahl im Gasthaus Michl vorgenommen wurde. Der bisherige Rottenführer Josef Pollinger wurde zum Hauptmann und statt dessen Josef Plank zum Führer der Retterrotte für drei Jahre gewählt.

1882 wird die Feuerwehr Saal zu einem Brand nach Thaldorf alarmiert. Es brannte der Ziegelstadl von Lorenz Precht. Am 14. März brannte in Affecking das Anwesen Berr. Wohnhaus und Stadl werden ein Raub der Flammen. Die Spritze der Saaler Wehr bewährte sich beim Einsatz bestens, ein übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte verhindert werden. Am 9. November kam es zu einem Kellerbrand bei Johann Eichhammer in Untersaal.

Am 10. Januar 1885 wurden Neuwahlen durchgeführt die folgendes Ergebnis brachten: Als Hauptmann Michael Fischer aus Untersaal, Adjudant Lorenz Welker, Kassier Josef Alkofer, Spritzenmeister Xaver Sipmeier, Führer der Steigerrotte Sebastian Gaßner, Führer der Retterrotte Josef Stark und Führer der Spritzenrotte Georg Bitzl.

Am 2. Mai wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einer Übung einberufen. Hierbei wurde die Spritze im Beisein des Herrn Bürgermeisters geprüft und ergab folgendes Resultat: Der Spritznkasten fasst 440 Liter Wasser. Pro Minute liefert die Spritze im Schlauch 100 Liter. Das Standrohr 150 Liter in der Minute.

In den folgenden Jahren waren die Aufzeichnungen nur sehr bruchstückhaft. 1892 wird die Beschaffung von neuen Uniformen beschlossen die 8 Mark je Stück kosteten. Der Verein zahlt einen Zuschuß von 2 Mark, der Rest muß von den Aktiven selbst aufgebracht werden. 29 Mitglieder bestellen neue Uniformen. Am 20.Mai 1889 wird mit der Freiwilligen Feuerwehr ein Vertrag für Rettungseinsätze bei Eisenbahnunfällen geschlossen. Aufgabe der Feuerwehr war die Absperrung der Unfallstelle, Hilfeleistung bei der Aufrechterhaltung der Ordnung an der Einsatzstelle und Unterstützung beim Transport von Verletzten in das Distriktkrankenhaus nach Kelheim. 1889 fuhren sieben Mitglieder der Feuerwehr Saal zur Bezirksversammlung. 1899 wurden drei Signalhupen und ein Chargenbeil beschafft. Von den folgenden Jahren sind nur Kassenberichte eingetragen worden.

 


 

Die Freiwillige Feuerwehr Saal von 1900-1932

Am 13. Januar wurden Neuwahlen abgehalten. Es wurden gewählt: Vorstand Fischer, Hauptmann Kammermeier, Spritzenmeister Sipmeier, Requisitenmeister Peter Perzl, Kassier Welker, Führer der Steigerrotte Sebastian Gaßner und der Spritzenrotte Josef Gaßner. Am 2.Juni 1901 fand eine große Schulübung statt, in deren Anschluß Sebastian Gaßner ein Ehrenzeichen für 25 Jahre Feuerwehr bekam. Johann Gallmeier wurde zum Adjudanten gewählt. Ein Schlauchwagen wurde beschafft. 1903 ergab der Kassenbericht einen Überschuß von 129,76 Reichsmark. Dies bestätigten die Kassenprüfer Johann Rummel und Lambert Weber. 1903 wurden für die Verstorbenen Johann Gallmeier (Adjudant) und Sebastian Gaßner (Steigerführer) als Nachfolger Georg Fruth und Georg Michl gewählt. Von 1904-1914 existieren wiederum nur Kassenberichte und Wahlprotokolle. Am 5.Januar 1913  wurden gewählt: Georg Kammermeier (Vorstand), Lorenz Welker (Kommandant), Georg Welker (Adjudant), Anton Reitmeier (Schriftführer und Kassier), Johann Fahrnholz (Requisitenmeister), Sipmeier (Spritzenmeister), Ludwig Buchner (Führer der Steigerrotte), Georg Michl (Führer der Spritzenrotte ), Sebastian Gmeinwieser (Führer der Ordnungsmannschaft).

Aus der Zeit des 1. Weltkrieges 1914-18 existieren überhaupt keine Aufzeichnungen. Erst am 16. März 1919 wurde wieder eine Generalversammlung einberufen. Gewählt wurden als Vorstand Georg Welker, Kommandant Georg Wutzer, Adjudant Josef Schreiner, Schriftführer Anton Reitmeier, Spritzenmeister Xaver Sipmeier, Requisitenmeister Johann Fahrnholz, Steigerführer Georg Michl und Spritzenmannschaftsführer Xaver Aufleger. 1924 macht sich die Inflation bemerkbar, man hat eine Summe von 127.000 RM in der Kasse. Die weiteren Jahre verliefen laut Eintragungen ohne besondere Vorkommnisse. 1925 wurden 50 Meter neue Schläuche und andere Ausrüstungsgegenstände beschafft. Am 19.Januar 1927 waren 37 Aktive bei der Generalversammlung anwesend, da wieder einmal Neuwahlen erforderlich waren. Gewählt wurden: Xaver Sipmeier (Schmiedemeister) zum Vorstand, Georg Wutzer (Ökonom) zum Kommandanten, Josef Schreiner (Schlossermeister) zum Adjudanten, Martin Fahrnholz (Mühl- und Sägewerk) zum Schriftführer, Josef Fahrnholz sen. zum Requisitenmeister, Josef Halbritter (Maschinist) zum Spritzenmeister, Xaver Aufleger (Ökonom und Maurer) zum Spritzenführer, Sebastian Bauer (Ökonom) zum Zugführer der Steiger, Hans Gallmeier (Vorarbeiter) zum Schlauchwagenführer, Josef Schindler (Baumeister) zum Rettungsmannschaftführer, Sebastian Kiendl (Kaufmann) zum Hornisten, Richard Reichl  (Bäckerssohn) zum 1. Fahnenjunker und Otto Pauli (Ökonom) zum 2. Fahnenjunker. Zum Spritzenfahrdienst wurden kommandiert: Wutzer, Plank, Kiendl, Fahrnholz und Buchner.

1927 fand im Donauhotel die Kommandantenversammlung des Bezirkes Kelheim statt. Im selben Jahr wurde von Commerzienrat Cetto ein Modell für ein neues Feuerwehrgerätehaus vorgestellt. Vom 5.-7. März 1928 wurden in Kelheim Zugführerkurse abgehalten,an denen Alois Schrödl und Hans Gallmeier von der Feuerwehr Saal teilnahmen. Johann Fahrnholz wurde zum Vorstand gewählt.

Im Protokoll der Versammlung vom 3.Januar 1932 wurde erstmals die Position eines Sanitäters bei der Feuerwehr in Saal eingeführt. Josef Gallmeier übernahm dieses Amt. In Untersaal wurden bei Kammermeier Simon Feuerwehrschläuche, ein Standrohr und andere Ausrüstung deponiert. Am 22.Februar 1932 fuhren 32 Mann der Saaler Wehr nach Geibenstetten zur Beerdigung des langjährigen Kommandanten Georg Wutzer, der bei einem schweren Unfall ums Leben kam. Im selben Jahr rückte die Wehr zu einem Großbrand in Kelheimwinzer mit 22 Mann ab. Mit der Fähre wurde nach Herrnsaal übergesetzt. An der Brandstelle wurde die Spritze zum Einsatz gebracht und laut Chronik:"... zur Anerkennung gearbeitet."  Jedoch reichte das Schlauchmaterial nicht aus. Beim Feueralarm im Anwesen Weingartner in Saal brauchte die Feuerwehr nicht mehr eingreifen, da das Feuer bereits von der Nachbarschaft gelöscht worden war. Zur Brandwache blieben 3 Mann mit Standrohr und Schlauchmaterial zurück. Von der Gemeinde wurden der Feuerwehr in diesem Jahr 30 Meter Schläuche und Storzkupplungen zur Verfügung gestellt. Aus eigenen Mitteln wurden zehn neue Helme und sechs Gurte beschafft.

 


 

Von der Freiwilligen Feuerwehr zur Feuerlöschpolizei 1933-45

1933 wurde das gesamte Schlauchmaterial der Saaler Wehr auf die Einheitskupplungen (Storzkupplungen) umgerüstet. Erstmals am 1.Mai 1933 beteiligte sich die Feuerwehr an den Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit. Am 1.Oktober 1933 wurde die Feuerwehr Saal von Feuerwehrinspektor Scharf besichtigt und überprüft. In diesem Jahr fuhr die Mannschaft der Saaler Wehr nach Regensburg zur Vorführung eines neuen Löschfahrzeuges und einer modernen Rettungsleiter der Berufsfeuerwehr.

Laut Protokoll der Versammlung vom 21.Januar 1934 wurde der Kommandant Schrödl nicht mehr gewählt, sondern auf "Verfügung und Anordnung des neuen Staates" bestimmt. Lambert Weber wurde als Zeugmeister und Martin Fahrnholz als Schriftführer und Kassier gewählt. Die Gemeinde beschaffte in diesem Jahr eine neue fahrbare Stahlleiter für die Feuerwehr.

Aus dem Jahre 1935 ist zu vermerken, daß das Feuerwehrhaus innen und außen mit einer elektrischen Beleuchtung versehen wurde und die Feuerwehr am 2.Juni durch Bezirksbrandmeister Manglkammer inspiziert wurde. Die Saaler Wehr umfaßte 55 aktive Feuerwehrmänner.

Bei einer Versammlung am 6.Januar 1936 im Vereinslokal Köbler wurde von Kommandant Schrödl und Bürgermeister Schindler über die Notwendigkeit und Aufgaben des Luftschutzes berichtet. Die Anwesenden wurden über die Wirkung von Brandbomben und deren Bekämpfung unterrichtet. Der Bau eines Luftschutzkellers wurde angesprochen, zumal Saal bereits damals im Mittelpunkt eines Industriezentrums gelegen war. Später wurden dann tatsächlich der Rathaus- und der Schulkeller, die über zwei Eingänge verfügten, als Luftschutzraum ausgebaut und mit zusätzlichen Balken abgestützt. In der organisatorischen Aufstellung ist in Saal als Untergruppe im Luftschutz ernannt, und elf andere Orte wurden organisatorisch zugeteilt. Für die Feuerwehr sollten Gasmasken angeschafft, und ein monatlicher Appell durchgeführt werden. 1936 machte der neue Bezirksbrandinspektor Rößling einen Besuch bei der Saaler Wehr. Auf der Versammlung vom 10.1.1937 berichtete der Adjudant Josef Schreiner von einer Schulübung, die in München abgehalten wurde und an der er teilgenommen hatte. Er betonte, daß auf die Feuerwehren von Seiten des Ministeriums, besonderer Wert hinsichtlich Ausrüstung und Übungsplan gelegt wird, und die Feuerwehren heute nicht mehr als Vereine im Sinne der früheren Führung anzusehen sind, sondern als Staatsorgan im Sinne der gesetzlichen Regelung. Zu diesem werden die Wehren in Zukunft einer neuen Einteilung unterzogen. Noch in diesem Jahr wurde die Feuerwehr Saal vom Bezirksamt als Löschzug eingeteilt. Im Jahre 1938 wurden neun Übungen mit einem Durchschnittsbesuch von 30 Mann abgehalten. Im April besuchte Feuerwehrkamerad Allkofer für drei Tage die Feuerwehrschule Regensburg. Der Kommandant und drei andere Kameraden waren in Kelheim und übten dort nach neuen Exerzieranweisungen. Am 25.September 1938 beteiligt sich die Feuerwehr Saal am Reichsberufswettkampf zusammen mit den Wehren von Kelheim und Siegenburg. Abgenommen wurden die Übungen vom Bezirksbranddirektor Neumeier aus München. Die Saaler Wehr belegte bei diesem Wettkampf den 3.Platz. In seinem Abschlußsatz im Protokoll für das Jahr 1938 schrieb Schriftführer Martin Fahrnholz:" Möge nun das Jahr 1939 uns alle in friedlichen Kameradschaftsgeist in das neue Gerätehaus einziehen lassen...". Beim Lesen der handgeschriebenen Zeilen hat man das Gefühl, als wenn er den bevorstehenden Krieg bereits geahnt hätte. Bei einer Versammlung im Vereinslokal Köbler am 6.Januar 1939 berichtet Kommandant Schrödl, daß sämtliche Chargen nicht mehr gewählt, sondern ernannt würden. Zum Spritzenmeister wurde Michael Fuchs ernannt. Für neu aufgenommene Mitglieder wurden bei der Gemeinde zehn neue Uniformröcke beantragt. Einer der Neuen war Lambert Weber jun., späterer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Saal in den sechziger Jahren. Seinen Feuerwehrdienst konnte er 1939 nicht mehr antreten, da er zur Wehrmacht eingezogen wurde und am 1.September in den Krieg zog. Die Wehr bezog ihr neues Gerätehaus direkt hinter dem Rathaus und erhielt eine tragbare Motorpumpe vom Typ Einheits-TS 8 mit einem Transportanhänger. Bei einer Versammlung teilte Bürgermeister Engl mit, daß am 27.November 1939 die Freiwillige Feuerwehr per Gesetzeserlaß aufgelöst und in die Polizeitruppe als Feuerlöschpolizei überführt wurde. Der Kommandant trug ab jetzt die Bezeichnung Wehrführer. Der eingetragene Verein"Freiwillige Feuerwehr Saal a.d. Donau" ist aufzulösen und amtlich zu löschen. Über Neuzugänge  zur Feuerlöschpolizei entschied der Bürgermeister. Für Ausscheiden bzw. Ausschluß aus der Polizei hatte der Wehrführer einen Antrag an den Bürgermeister zu stellen.

Für den Fahrdienst der Tragkraftspritze wurden 1940 eingeteilt: Köbler Josef, Loibl Johann und Schindler Josef, deren Fahrzeuge mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet wurden. 1940 fand eine unangemeldete Alarmübung durch den Kreisführer der Feuerlöschpolizei Oberingenieur Roth in Saal statt. Innerhalb kürzester Zeit hatten sich 17 Mann eingefunden. Anschließend fand eine Übung vor der Jugendgruppe der Süddeutschen Zellwolle statt. Unter Josef Schlachtmeier wurde in Saal eine Jugendfeuerwehrgruppe gebildet. Die Jugendgruppe wurde mit Helmen und Koppel sowie zwei Handkübelspritzen ausgerüstet. An Einsätzen hatte die Feuerwehr einen Dachbodenbrand im Friseurladen Baumann zu bekämpfen und war in der Hochwasserhilfe bei Weber in Obersaal und bei Eismann Josef in Untersaal eingesetzt. Am 9.April wurden für neun Kameraden,die zur Wehrmacht eingezogen worden waren, Feldpostpäckchen abgesandt. Zum Jahresende waren 15 Mann der Saaler Wehr zur Wehrmacht eingezogen worden. Buchner Franz, Alkofer Josef, Feldmeier Georg, Halbritter Josef, Weber Lambert, Köbler August, Plank Josef, Gassner Karl, Gassner Jakob, Gallmeier Franz, Schindler Josef, Eismann Josef, Mich Sebastian, Listl josef, Hummel Karl.

Am 9.März 1941 wurde eine Versammlung durch Wehrführer Schrödl abgehalten. Er referierte über die Luftgefahr und verschiedene neue Verordnungen. Laut einer neuen Verordnung mußten alle Helme sofort geschwärzt werden. Um Benzin zu sparen, ist bei örtlichen Bränden in erster Linie die vorhandene öffentliche Wasserleitung und nicht die Motorspritze einzusetzen. 1941 kam es zu einem nächtlichen Brand im Dachstuhl des Maschinenhauses im Sägewerk Fahrnholz, der jedoch schnell von der Saaler Wehr gelöscht werden konnte. In diesem Jahr erhielt die Wehr einen neuen Schlauchwagen und es wurde ein Schnellkommando bei Luftgefahr gebildet, das bei Fliegeralarm das Gerätehaus zu besetzen hatten. Durch Kreisbrandmeister Ing. Roth wurde zweimal Probealarm ausgelöst. Fünf zusätzliche Signalhörner wurden beschafft und zusätzliche 300 Meter C-Schläuche. Die Jugendgruppe wurde mit Schutzanzügen ausgerüstet. Am 19.Februar 1941 verstarb der Adjudant Josef Schreiner, am 9.April 1941 der Ehrenvorstand Johann Fahrnholz und am 24.Dezember 1941 Georg Listl, Wagnermeister und langjähriges Mitglied.

1942 wurde die Abhaltung der Übungen durch die Ortspolizei schriftlich bekanntgegeben. Neue Stahlhelme wurden bei der Saaler Wehr eingeführt. Otto Pauli wurde zum Führer der Motorspritzengruppe ernannt. Maschinist Michael Fuchs wurde zur Wehrmacht einberufen. An seiner Stelle trat Elektromeister Karl Rieger. Ein Probealarm wurde durchgeführt und einmal nachts bei Fliegeralarm stand die Feuerwehr in Bereitschaft. Zur Wehrmacht waren 15 Mann eingezogen worden. Josef Listl war als gefallen gemeldet. 33 Aktive waren der Saaler Wehr noch verblieben.

1943 erhielt die Wehr einen Einsatzwagen für den Mannschaftstransport und einen neuen Tragkraftspritzenanhänger. Den Einsatzwagen, einen großen  amerikanischen PKW vom Typ Cadillac, stellte Kommerzienrat Cetto zur Verfügung.

Otto Pauli besuchte auf Anordnung der Feuerschutzpolizei die Führerschule und wurde in Saal zum Führer des Einsatztrupps für die Fernbekämpfung ernannt. Zu diesem Einsatztrupp gehören Karl Rieger als Maschinist und Josef Köbler als Kraftfahrer. Zahlreiche Übungen für den Ferneinsatz erfolgten. Die Jugendfeuerwehr mußte immer wieder neu aufgefüllt werden, da die jungen Kameraden ihre Ausbildung kaum abgeschlossen hatten, auch schon zur Wehrmacht einberufen wurden. 1943 fielen Köbler August am 28.August bei Orel und Wecker Josef am 20.Oktober nördlich von Kiew. Buchner Franz und Josef Schindler wurden als vermißt gemeldet. Ende 1943 waren noch 30 Aktive zu verzeichnen und 11 standen im Dienste der Wehrmacht.                   

(Anmerkung des Verfassers: Hier enden die Aufzeichnungen der Saaler Feuerwehr aus diesem Zeitabschnitt, aber aus anderen Quellen und Archiven kann die Einsatztätigkeit der Saaler Wehr noch bis zum Kriegsende dokumentiert werden.)

1943 wurde die Feuerwehrbereitschaft "Altmühltal" später "Kelheim" aufgestellt, zu der die Feuerwehren aus Kelheim, Essing, Saal sowie die Werkfeuerwehren der Zellstoff und Zellwolle gehörten. In der Regel bildete die Feuerwehrbereitschaft "Altmühl" einen Verband mit fünf Löschfahrzeugen (2 aus Kelheim und 3 von den Werkfeuerwehren), zwei Mannschaftstransportfahrzeugen mit Tragkraftspritzenanhänger (Saal und Essing), einem PKW als Führungsfahrzeug (Obering. Roth) und einem Versorgungs-LKW (Fahrzeug der Kohlenhandlung Birkl). Übergeordnet wurden die Bereitschaften auch in Feuerlöschkompanien bzw. Feuerlöschregimentern zusammengefaßt. Ihre erste Bewährungsprobe bestand die Bereitschaft "Altmühl", als am 17.August 1943, das Flugzeugwerk der Messerschmitt GmbH in Regensburg/Prüfening bombadiert wurde. Der nächste Ferneinsatz fand am 25.Februar 1944 statt, als wieder das Flugzeugwerk in Regensburg/Prüfening bombadiert wurde. Obering. Roth gelang es, mit der Bereitschaft "Altmühl" die Salzbäder und Anlagen für die Oberflächenbehandlung (Kadmierung) zu retten. Obering. Roth und zahlreiche Feuerwehrleute wurden daraufhin mit dem Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet. Roth drängte die Regierung auf weitere Motorisierung von Feuerwehren im Landkreis Kelheim. Angesichts der Kriegslage war dies jedoch ein hoffnungsloses Unterfangen. 

Ein weiterer Einsatz, für die jetzt Feuerwehrbereitschaft "Kelheim" bezeichnete Einheit, folgte in Regensburg am 28.Dezember 1944, als im Ölhafen mehrere Treibstofftanks bei einem Luftangriff in Brand gerieten. Das gesamte Hafengebiet und der Ostbahnhof waren von 346 t Bomben schwer getroffen worden und es brannte an zahlreichen Stellen. Bis zum 31.Dezember 1944 konnten alle Brände im Ölhafen gelöscht werden. In der Nacht zum 2.Januar 1945 wurde Nürnberg von der Royal Air Force mit über 2000t Bomben angegriffen. Schwerste Zerstörungen und mehrere Großbrände verwüsteten die Stadt. Noch in der gleichen Nacht wurden die Feuerwehrbereitschaft "Kelheim" zur Brandbekämpfung bei eisigen Temperaturen in Marsch gesetzt. Zu den Aufgaben der Feuerwehr gehörte es auch, einsturzgefährdete Häuser zu sichern, bzw. Mauertrümmer von den Straßen zu räumen. Die Suche nach Bombenblindgängern war eine ebenfalls nicht ungefährliche Angelegenheit. Nach einem langen harten Tag, Einsatz in der Breiten Gasse in Nürnberg, traten die Einheiten der Bereitschaft "Altmühl" in der Nacht zum 4.Januar 1945, bei Schneesturm den Rückmarsch über die Reichsstraße 8 nach Kelheim an. Das Essinger Fahrzeug hatte technische Probleme mit der Benzinleitung und mußte in Neumarkt einen Tankstopp einlegen. Beim Saaler Fahrzeug kochte der Kühler bei jeder Bergfahrt. Am 5.Februar 1945 wurden 1030t Bomben von der 15. US Luftflotte auf den Ölhafen, das Hafen-und Bahnhofsgelände in Regensburg abgeworfen. Im Ölhafen brannte die Anlagen der Rhenania-Ossag Mineralölwerke, desgleichen bei der OLEX Deutsche Benzin- und Petroleumgesellschaft und auch die Anlagen der Deutsch-Amerikanischen Petroleumgesellschaft waren schwer getroffen. Tanks, Abfüll- und Raffinationsanlagen sowie zahlreiche Kesselwagen brannten. Tonnen von Benzin waren aus beschädigten Tanks und Rohrleitungen ausgelaufen und bildeten eine zusätzliche Explosionsgefahr. Im Ostbahnhof explodierten mehrere Munitionstransportzüge und andere Züge gerieten in Brand. Die zahllosen Brände nach diesem Luftangriff erforderten auch den Einsatz der Feuerwehrbereitschaft "Kelheim".

Am 20.Februar  1945 schoßen Tiefflieger einen Ölzug auf dem Bahnhof von Bad Abbach in Brand. 16 mit Dieselöl beladene Kesselwagen wurden von den Tieffliegern so lange beschossen, bis alle in Flammen gehüllt waren. Die alarmierten Feuerwehren aus Kelheim, Saal, Bad Abbach und Regensburg konnten nichts mehr retten. Ein Gott sei Dank leerer Lazarettzug, auf einem Nachbargleis, der überdeutlich mit großen Rotkreuzabzeichen gekennzeichnet war, wurde bei diesem Luftangriff schwer beschädigt. Am 13.März 1945 griffen 569 Bomber der 15. US Luftflotte erneut den Hafen und den Bahnhof mit 1120t Bomben an. Im Ölhafen wurden drei Großtanks vernichtet. 300t Spiritus, 240t Benzol und 170t Benzin sowie 20t technische Öle standen in Flammen. Weitere Brände wüteten im Stadt und Bahnhofsbereich. Der Hauptbahnhof und die Reichsbahndirektion brannten. Wieder wurden die Feuerwehrbereitschaft "Kelheim" zum Einsatz gerufen. Bei einem weiteren Angriff auf den Ölhafen am 11.April 1945, als nochmal 100t Benzin und 400t mit technischen Ölen durch Feuer vernichtet wurden, alarmierte man die Feuerwehrbereitschaft "Kelheim".

Mit dem Vordringen der US-Truppen steigerten sich auch die Tieffliegerangriffe auf kleinste Ziele.

Der Bahnhof von Saal und die Abstellgleise des Kalkwerkes in Untersaal waren im März und April 1945 mehrmals das Ziel von Tieffliegerangriffen. Bahnhofsgebäude und Lagerhaus wurden beschädigt. Kesselwagen mit konzentrierter Schwefelsäure (Oleum) wurden solange beschossen bis sie ausliefen. Lokomotiven blieben beschädigt liegen. Zahlreiche Gebäude in Bahnhofsnähe hatten Beschußschäden zu verzeichnen. Das Kalkwerk  wurde angegriffen und viele Jahre später konnte man noch die Treffer im gemauerten Kamin erkennen. Es grenzt fast an ein Wunder, daß dabei in Saal niemand verletzt oder getötet wurde. Immer näher kamen die US-Truppen und erreichten am 25.April 1945 die Donau. Entlang der Bahnlinie bei Untersaal und in Richtung Lengfeld hatten Verbände der SS-Divisionen "Nibelungen" und "Götz von Berlechingen" Stellung bezogen. Deutsche und amerikanische Artillerie lieferten sich Feuergefechte. Eine deutsche Batterie mit 7,5 cm Infantriegeschützen stand bei Sippenau, eine andere bei Thaldorf und eine weitere bei Einmuß.

 

 

Auf deutscher Seite waren auch Raketenwerfer im Einsatz. Die Amerikaner standen mit ihren Geschützen in Ihrlerstein und Schultersdorf. Munitionsmangel schien nicht zu herrschen. Granateneischläge gab es auch in Saal. In Obersaal wurde das Anwesen Loibl Johann in der Hauptstraße von einer Granate getroffen und geriet in Brand. In Untersaal brannten die Wohnhäuser von Gaßner Josef, Völkl Hedwig, Hahn Anton und die Stallung des Anwesens Köglmeier Josef. Wegen des anhaltenden Artilleriefeuers war es fast unmöglich die Brände sofort zu löschen, was nach dem Kriegsende zu zahlreichen hitzigen Diskussionen führte. Das Anwesen Rummel in Untersaal und der Schweiger-Wirt in Obersaal und die Wohnhäuser 4 und 57 im Cettohain sowie das Wasserpumpenhaus am Ringweg wurden durch Beschuß beschädigt, gerieten aber nicht in Brand. Seit dem 25.April war die Wasser-und Stromversorgung zusammengebrochen. Am 28.April 1945 marschierten US-Truppen in Saal ein und besetzten bis gegen 16:00 Uhr die gesamte Ortschaft mit schweren Kampfpanzern und Geschützen. Damit endete für die Saaler Bevölkerung der Zweite Weltkrieg und für die Feuerwehr Saal die bewegte Zeit als Feuerlöschpolizei.

Die Chronik wurde übernommen aus der Festschrift zum 125jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Saal an der Donau im Jahre 1998

Verfasst von Peter Schmoll im Januar 1998    

 


 

Fahnenweihe 1950

Am 9.Juli 1950 wurde nachträglich das 75-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Saal an der Donau gefeiert. Unter der Führung des damaligen Vorstandes August Köbler und des Kommandanten Josef Schreiner war es gelungen, eine neue Vereinsfahne anzuschaffen und sie beim Festgottesdienst weihen zulassen. Als Fahnenmutter hob Franziska Rieger die neue Fahne aus der Taufe.

Die neue Fahne 1950

Festausschuß und Fahnenmutter 1950

Festdamen 1950

 


 

Das 100-jährige Jubiläum

 Am 14. und 15.Juli 1973 konnten die Feierlichkeiten anläßlich des 100-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Saal an der Donau abgehalten werden. Mit einem festlichen Bankett am Samstagabend wurde das Jubiläum im Saal des Sportheimes eröffnet.Neben  den Prologen der Festmädchen und den Ansprachen der Ehrengäste konnten noch vereinsinterne Ehrungen für aktive und passive Mitgliedschaften vorgenommen werden. Am Sonntag hatten etwa 25 Vereine aus dem Ortsbereich sowie der näheren Umgebung Abordnungen mit Fahnen entsandt, die sich vor dem Vereinslokal Schweiger sammelten und zum Kirchgang Aufstellung nahmen. Geistlicher Rat Lautenschlager nahm die Weihe der Ehrenbänder vor und zelebrierte im Anschluß daran die Festmesse in derChristkönigskirche. Nach der Messe ordnete sich der Festzug erneut zum gemeinsamen Marsch zum Kriegerdenkmal. Nach den Ansprachen und Kranzniederlegung formierte sich der Festzug nochmals. Über die Hauptstraße, Bahnhofstraße, Kirchstraße und wieder entlang der Hauptstraße gelangte der Festzug zum Vereinslokal Schweiger. Nach dem Mittagessen und der Überreichung der Erinnerungsbänder klang der Festtag beim gemütlichen Beisammensein im Biergarten aus.

 

Festausschuß 1973

 

Festkinder und Fahnenmutter 1973

 


 

Feuerwehr-Partnerschaft

Seit einigen Jahren verbinden uns freundschaftliche Beziehungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Hinzenbach aus Oberösterreich. Auf Anregung der beiden Jugendwarte Manfred Kronschläger und Jürgen Altinger kam diese Partnerschaft zustande.

Nachdem schon privater Kontakt zwischen den beiden Wehren bestand, besuchte uns die Feuerwehr Hinzenbach anläßlich eines Vereinsausfluges und wurde in unserem Gerätehaus mit einer Brotzeit bewirtet.

Eine Abordnung der Saaler Vorstandschaft besuchte daraufhin die Wehr in Hinzenbach. Bei diesem Treffen wurde man sich einig, eine Partnerschaft einzugehen. Diese Feuerwehrpartnerschaft wurde im August 1997 in Hinzenbach offiziell beurkundet.

  

Übergabe der Patenschaftsurkunde im August 1997 in Hinzenbach

 

 


 

Vorstände und Kommandanten der

Freiwilligen Feuerwehr Saal an der Donau e.V.

 

Vorstände:                                                                          Kommandanten:

1873-1900 Pradl Josef 1873-1878 Schuller Andreas
1901-1906 Fischer Michael 1879-1884 Pollinger Josef
1907-1909 Welker Lorenz 1885-1903 Fischer Michael
1910-1921 Kammermeier Georg 1904-1909 Kammermeier Georg
1922-1926 Welker Lorenz 1910-1921 Welker Lorenz
1927-1928 Sipmeier Xaver 1922-1930 Wutzer Georg
1929-1934 Fahrnholz Johann 1931-1944 Schrödl Alois
1935-1946 keine Vorstandschaft 1945-1958 Schreiner Josef
1947-1951 Köbler August 1959-1960 Schmidl Ignatz
1952-1963 Schweiger Michael 1961-1970 Weber Lambert sen.
1964-1970 Wiedmann Josef 1971-1974 Schmid Harald
1971 Stark Johann 1974-1980 Rummel Josef sen
1972-1981 Wiedmann Josef 1980-1986 Rieger Michael
1982-1998 Reichl Ludwig 1986-1992 Weber Lambert jun.
1998-2004 Rummel Josef sen. 1992-1998 Zachmayer Rudolf
2004-2010 Zagler Josef 1998-2000 Weber Lambert jun.
2010- Mittermeier Bernd 2000-2006 Weigert Markus
    2006-2016 Czech Holger
    2016- Siegfried Girke